Reflexion - eine Definition:
Reflexion ist ein zentrales Werkzeug für persönliches Wachstum, Lernen und Zusammenarbeit. Sie bedeutet sich mit den eigenen Gedanken, Handlungen und Erfahrungen bewusst auseinander zu setzen und daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Dabei geht es nicht nur um ein einfaches Zurückschauen, sondern um ein aktives, prüfendes Nachdenken, das neue Einsichten ermöglicht.
Reflexion kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden und fokussiert sich jeweils auf unterschiedliche Schwerpunkte.
Bei der Selbstreflexion steht das „Ich“ im Mittelpunkt. Hier geht es darum, die eigene Person, die eigene Rolle und das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen und zu analysieren.
In der Gruppenreflexion wird die Ebene des „Wir“ betont. Sie beschäftigt sich mit dem Gruppengefühl, den Prozessen innerhalb der Gruppe, den einzelnen Phasen der Zusammenarbeit sowie mit Erwartungen und Meinungen.
Die Problemreflexion wiederum bezieht sich auf die Ebene der „Sache“. Dabei stehen Inhalte und Themen im Vordergrund, ebenso wie die Ziele, Methoden und eingesetzten Materialien.
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Im heutigen Blogbeitrag möchte ich dir anhand einer Geschichte, die sich in meinem Leben vor ein paar Tagen zugetragen hat, ein sehr einfaches Beispiel für eine Selbstreflexion präsentieren. Zentrales Thema dabei war "ICH" und die Art meiner Freizeitgestaltung.
Skifoan is des Leiwandste (frei nach Wolfgang Ambros, österr. Liedermacher und Pop/Rock-Sänger)
Es ist nun schon ein Weilchen her, dass ich das letzte Mal eine Piste hinuntergewedelt bin. Vergangenes Wochenende, wir schreiben inzwischen den März 2026 und der Frühling zieht merklich bereits ins Land, habe ich mich spontan dazu entschlossen, nach 10 Jahren Pistenabstinenz, mir die Skier wieder einmal anzuschnallen, um mir noch schnell, bevor die Frühlingssonne dem Schnee endgültig den Garaus macht, ein bisschen winterliches Sportvergnügen zu vergönnen.
Das Foto, das du links hier siehst, zeigt mich mit einem frisch und fröhlich lachenden Gesicht. Es deutet alles darauf hin, dass ich gerade einen entspannt-glücklichen Tag voller Friede, Freude, Eierkuchen, samt strahlendem Sonnschein erlebe, der nicht nur mein Gemüt freudig erhellt, sondern auch jenes strahlende Lächeln in mein sonnengebräuntes Gesicht zaubert, das auf dem Bild deutlich zu sehen ist.
Doch war wirklich alles so eitel Wonne, Sonnenschein entspannt, genussvoll, wie das geschossene Foto vermuten lässt?
Um das herauszufinden frönte ich, nachdem ich von meinem Skiausflug am frühen Abend todmüde wieder daheim angekommen war, noch vor dem Schlafengehen einem weiteren Vergnügen, das ich mir persönlich, selbst dann, wenn ich von der Geschäftigkeit des Tages noch so k.o. bin, einfach nicht verwehren kann. Ich ließ den Tag gedanklich noch einmal an mir vorüberziehen. Oder anders ausgedrückt: Ich reflektierte das Tagesgeschehen, d.h. ich betrachtete im Rückblick noch einmal ganz bewusst all das, was ich untertags erlebt und gespürt hatte.
Mein Reflexionsprozess startete diesmal mit einer WARUM-Frage, die ich mir selbst stellte. Diese lautete wie folgt:
"Warum hast du dich heute ins Pistengetümmel geworfen?"
Welche Antworten ich gefunden habe, das erzähle ich dir gleich. Zuvor möchte ich dir zu den Warum-Fragen noch ein paar Worte erklären. Denn die Frage nach dem "WARUM" ist, wenn sie zweckentsprechend verwendet wird, ein ausgesprochen wertvolles Werkzeug, um im Rahmen eines persönlichkeitsbildenden Reflexionsprozesses zu jenen Erkenntnissen zu gelangen, auf denen man weitere Entscheidungs- bzw. Entwicklungsprozesse in der Folge dann schrittweise aufbauen kann.
Beim Reflektieren spielt das kleine Wörtchen "warum" eine ganz große Rolle. "WARUM" ist ein Fragewort, das uns, wenn wir es gezielt und bewusst einsetzen, Gedankengänge öffnen kann, die uns erklären, was uns im Leben antreibt bzw. was die Beweggründe für uns sind, Dinge zu tun, die wir tun.
Als ich in den endenden 90iger Jahren meine ersten Ausbildungen absolvierte, um das Coaching-Handwerk von der Pike auf zu erlernen, hat man mir eingebläut, dass Warum-Fragen im Coaching ein No Go sind. Irgendwann habe ich mich später dann gefragt, warum man in Fachkreisen diese Ansicht vertritt, denn ich gelangte schon die längste Zeit, gerade über WARUM-Fragen, zu wunderbaren Erkenntnissen über mich selbst. Eines Tages habe ich mich dann getraut, entgegen jedweder allgemein vertretenen Coachingphilosophie, auch in der Arbeit mit meinen Kunden das Werkzeug der WARUM-Frage einzusetzen und zu nutzen. Die Ergebnisse waren und sind bis heute verblüffend. Ich verschaffe mir damit sehr schnell einen Überblick und mehr Klarheit darüber, wie Menschen mental d.h. gedanklich (geistig) ausgerichtet und gestrickt sind und auch darüber welche Gedankengänge ihre Persönlichkeit formen bzw. bisher geformt haben. Frei nach dem Motto: "Ich denke, daher bin ich!" (Zitat: René Descartes, 1596-1650. Französischer Philosoph und Mathematiker).
Warum viele meiner Coaching-Kollegen nach wie vor auf Warum-Fragen verzichten, kann ich schon verstehen, aber auf der anderen Seite bin ich persönlich der Ansicht, dass der Denkansatz, "Warum"-Fragen seien ein Coaching-No Go definitiv nicht mehr zeitgemäß ist. Es geht vielmehr darum zu lernen, diese essentielle Frage richtig einzusetzen. Denn worum geht es im Coaching eigentlich: Es geht vor allem darum, mehr Klarheit ins Leben zu bringen. Eine richtig gestellte WARUM-Frage kann derartige Klärungsprozesse unglaublich beschleunigen und ein Coaching damit insgesamt effizienter machen.
"Warum hast du dich heute ins Pistengetümmel gewagt?", so lautete die Einstiegsfrage in meinen Selbstreflexionsprozess, der mir mehr Klarheit darüber verschaffen sollte, welches kleine gedankliche "Teufelchen" mich wohl angetrieben und geritten hat, als ich den Entschluss fasste, mir nach ewig langen Jahren, doch noch einmal die Skier anzuschnallen. Eigentlich hatte ich mich ja schon vor mehr als 10 Jahren dafür entschieden, das Skifahren für den Rest meines Lebens endgültig an den Nagel zu hängen. Doch irgendetwas hat mich dazu verleitet, es doch noch einmal zu versuchen. Aber was war es? Warum habe ich es doch noch einmal getan, obwohl ich es so lange nicht getan hatte und mit diesem "Nicht mehr tun!" bis dato auch ausgesprochen glücklich und zufrieden leben konnte. Das wollte ich noch vor dem zu Bettgehen herausfinden.
Ein erster Gedanke, der sofort hochkam, als ich mir die Frage nach dem WARUM stellte war der folgende:
"Ich wollte Spaß haben. Mir stand der Sinn danach, die Leichtigkeit des Seins zu spüren, mir den Wind um die Nase wehen zu lassen, um den Duft der Freiheit schnuppern und diesen tief in mich einzusaugen zu können!"
Wie sich mein Reflexionsprozess aufgrund dieser ersten spannenden Erkenntnis weiterentwickelt hat, werde ich dir hier auch gleich erzählen. Doch zuvor möchte ich zunächst noch einmal einen kleinen Erzählzwischenstopp einlegen und ein paar Worte zu einem Thema verlieren, das im Bereich des Coachings und der Persönlichkeitsbildung mindestens genauso essentiell ist, wie das der Reflexion. Es geht um das Thema Ziele.
Jede Handlung, die wir als Mensch setzen, setzen wir nicht einfach so aus Jux und Tollerei. Auch wenn das manchmal so zu sein scheint.
Die Wahrheit ist, dass jede Handlung die wir selbst und auch jeder andere unserer Mitmenschen tätigt, immer auf ein bestimmtes ZIEL ausgerichtet ist. Sobald wir handeln und sogar dann, wenn wir nicht handeln, wollen wir damit etwas Bestimmtes erreichen.
Wir agieren also immer "zielorientiert". Manchmal tun wir das ganz bewusst, doch manchmal auch vollkommen unbewusst.
Selbst dann, wenn das äußere Erscheinungsbild den Eindruck erweckt, jemand anderer oder wir selbst wären gerade wieder einmal völlig ziel- und planlos unterwegs, ist das so nicht ganz richtig.
Manchmal sind uns die Ziele, die wir durch unser Handeln erreichen wollen, ganz und gar bewusst. Viele Ziele stecken wir uns sogar ganz bewusst. Doch mindestens genau so oft tun wir Dinge, ohne uns wirklich voll und ganz klar darüber zu sein, was wir mit unserem Tun oder auch Nicht Tun bezwecken bzw. letztendlich tatsächlich erreichen wollen.
Das Werkzeug der REFLEXION ist unter anderem auch dafür wunderbar geeignet mehr Klarheit in unsere vorder- und hintergründigen Zielvorstellungen zu bringen. Reflexion unterstützt uns also dabei unser ZIELBEWUSSTSEIN zu erweitern.
Warum es für eine wirklich gesunde und rundum erfolgreiche Lebensgestaltung wichtig ist, sich die eigenen Ziele immer wieder einmal zu vergegenwärtigen, insbesondere jene, die wir uns in der Form nicht bewusst gesteckt haben, die aber ungeachtet dessen aus dem Unterbewussten und dem Unbewussten heraus uns dazu motivieren alles mögliche zu tun, und die dementsprechend eine wesentliche Triebkraft für all unser Handeln darstellen, das erkläre ich dir jetzt, in dem ich dich noch an ein paar weiteren spannenden Erkenntnissen aus meinem Reflexionsprozess zum Thema "Ich, das Skifoan und die Pistengaudi" teilhaben lasse.
Was mich getrieben hat, mir die Skier noch einmal anzuschnallen, wurde mir also schon nach der ersten Fragerunde ein wenig klarer. Ich wollte Spaß haben, die Leichtigkeit des Seins spüren und mir den Wind der Freiheit um die Nase wehen lassen. So weit, so klar.
Die nächste Frage, die ich mir dann stellte war: "Hast du deine Ziele durch dein Tun auch tatsächlich erreichen können?"
In dieser Phase des Reflexionsprozesses ging es nun darum, mir die Ereignisse des Tages noch einmal vor Augen zu führen. Dabei ist es wichtig nicht nur das Geschehen selbst noch einmal zu rekapitulieren sondern gleichzeitig auch nachzuspüren, wie man sich dabei gefühlt hat. Das funktioniert ganz gut, wenn man die Dinge in Form eines Tagebucheintrages nicht nur sachlich nach erzählt sondern auch die Gefühle und Emotionen, mit denen man auf das aktive Tagesgeschehen reagiert hat, ehrlich und authentisch zu Papier bringt. Dabei sollte man sich nicht von irgendwelchen stilistischen Vorgaben einschränken lassen, auch Rechtschreibung, Beistrichsetzung usw. sind dabei nur sekundär von Bedeutung. Schließlich ist so ein Eintrag ja nichts, was normalerweise zur Veröffentlichung bestimmt ist, sondern dient einzig und allein dem Zweck der Selbstreflexion und Selbsterkenntnis.
Tagebücher sind an sich ja etwas sehr persönliches und intimes. Auch mein Reflexionstagebuch ist grundsätzlich nicht dafür bestimmt, von jedermann gelesen zu werden. Jeder Mensch hat schließlich so seine Geheimnisse, die er nicht unbedingt mit anderen Menschen teilen möchte. Auch ich habe meine süßen Geheimnisse und mitunter sind sogar auch ein paar Dunkle darunter, von denen nicht einmal meine beste Freundin etwas weiß :-)
Aber heute mache ich hier für dich eine Ausnahme und gewähre dir einen auszugsweisen Blick auf jenen Eintrag in meinem Tagebuch, den ich am Ende meines Skiausfluges im Zuge meiner Selbstreflexion über das Tagesgeschehen verfasst habe.
Tagebucheintrag Anfang:
Wenn man auf die Piste will, dann ist es ratsam, sich schon im Frühtau auf den Weg in die Berge zu machen. Mit einem Wort: Früh aufstehen ist angesagt. Vor allem, wenn man so wie ich in Wien zu Hause ist und der nächste Berg, wo es im aufkeimenden Frühling noch Schnee genug zum Skifahren gibt, nicht gerade vor der Haustür liegt. Also wälzte ich mich um 5 Uhr morgens aus dem Bett. Wenn ich ehrlich sein soll, das zeitige Aufstehen war nicht leicht für mich, es fiel mir ein bisschen schwer.
Sich mit leerem Magen auf große Fahrt zu begeben, ist ungesund. Zumindest hat man mir das früher einmal so beigebracht. Also habe ich mir ein kleines Frühstück gemacht, obwohl ich für gewöhnlich eigentlich nie frühstücke. Schon gar nicht um 5 Uhr morgens. Es fiel mir echt schwer, einen Bissen runterzukriegen. Doch ich riss mich zusammen und biss in den sauren Frühstücksapfel, der eigentlich gar kein Apfel sondern ein Schinkenbrötchen war. "Sei g´scheit, Claudia!" Zwei, drei Bissen nur!" so redete ich mir gut zu, um mich zu einem Biss in das Brot zu motivieren, das ich mir noch im Halbschlaf vor mich hindösend, hergerichtet hatte. Ich hatte schwer damit zu kämpfen, auch nur ein kleines Stück davon tatsächlich runter zu bekommen. Aber ich biss mich tapfer durch, obwohl ich schon nach dem ersten Bissen spürte, wie sehr mir mein wirklich nur ganz minikleines Frühstückchen, das petit déjeuner, wie der Franzose dazu sagen würde, noch bevor ich etwas runtergeschluckt hatte, schwer im Magen lag. Das lag wahrscheinlich daran, weil es mein Magen so gar nicht mag, wenn er zu nachtschlafender Zeit geweckt wird und aktiv werden muss. Das ist er einfach nicht gewöhnt. So etwas stresst meinen Magen ganz gewaltig. Seinen Unmut lässt er mich dann umgehend auf sehr unangenehme Art und Weise spüren. Mir wird dann oft richtig kotzübel. So eine Übelkeit ist ganz schön übel und vor allem mega-stressig.
Nachdem das Frühstück geschafft war, musste ich mich natürlich in Skifahrer-Schale werfen. So ein Skigewand ist ganz schön schwer und irgendwo auch ziemlich unbequem, wie ich finde. Aber gut, wer sich auf der Piste vergnügen will, der muss da einfach durch. Das Pistenwedel-Outfit anzuziehen, war zwar kein Spaß in dem Sinn, sondern eher unlustig, aber ich schaffte es trotzdem es mir überzustreifen. Kaum war das erledigt, ging´s auch schon ab in den tiefen Keller. Denn dort unten in der Tiefe lagert bei mir der Rest des sportlichen Equipments, das man zum Skifahren nun einmal benötigt. Ein Helm, zwei Brettl'n, zwei Stöcke, und ein Paar Skischuhe. Das ganze Zeug musste nun jetzt nur noch zum Auto geschleppt werden. Ehrlich - so ein Skiequipment hat ein ordentliches Gewicht. Es ist ziemlich schwer, sperrig noch dazu und deshalb definitiv nicht leicht zu tragen.
Es dauerte ein Weilchen, aber dann hatte ich endlich alles was man zum Skifahren halt so braucht (und wahrscheinlich auch ein paar Dinge, die man nicht unbedingt benötigt) im Auto verstaut und es konnte losgehen.
Nach all dem Skifahrvorbereitungsstress freute ich mich nun schon sehr auf den Berg, samt Sonnenschein und g´führigem Schnee. Doch dann passierte folgendes:
Ich war noch nicht einmal richtig auf der Autobahn angekommen, stand ich schon im ersten Stau. Das war emotional für mich ziemlich schwer auszuhalten. "Behalt die Nerven Claudia! Sich aufzuregen zahlt sich jetzt wirklich nicht aus. Entspann dich, gleich geht´s weiter!" Im Stau zu stehen ist echt kein Spaß, aber wenn man erst mal mitten drin ist, gibt es so gut wie kein Entrinnen mehr. In so einem Fall kann man nur eines tun: Zähne zusammenbeißen, gute Miene zum bösen Spiel machen und durchhalten, auch wenn es noch so schwer fällt. Für gewöhnlich bin ich im Zähne Zusammenbeißen, im Durchhalten und auch darin, in anstrengenden Situationen die Ruhe zu bewahren, ein echter Meister meines Faches. Doch trotz meiner an sich gut geschulten Fähigkeit und Resilienz auch in stressigen Situation mental cool zu bleiben und die Nerven zu bewahren fiel mir das komischerweise diesmal außergewöhnlich schwer. Mein Nervenkostüm war zum Zerreißen gespannt. Das war definitiv kein Spaß und alles andere als lustig. Ich war gestresst Hoch 3.
Nach ungefähr 3 1/2 Stunden mehr oder weniger flüssiger Fahrzeit war ich dann endlich an der Skidestination meiner Wahl angekommen. Etwas später als geplant, aber immerhin unfallfrei und zumindest körperlich unbeschadet.
Siegessicher machte ich mich nun auf die Suche nach einem Parkplatz in Liftnähe. Ich war guter Dinge, dass dieser für mich bereitstehen würde, schließlich hatte ich mir einen solchen ja gleich nach dem frühmorgendlichen Aufstehen, beim Universum bestellt. Doch leider, wie so oft, war auch diesmal meine Parkplatzorder da oben in den himmlischen Sphären offensichtlich nicht richtig angekommen. Nix war´s mit einem schönen, bequemen, liftnahen Parkplatz. Es war ordentlich was los am Berg. Die Parkplätze waren zum Bersten voll. Auto reihte sich neben Auto und eine riesige Menschenschlange pilgerte bereits Richtung Liftstation
Irgendwo fand ich dann doch noch eine Lücke, nachdem ich sicher eine 3/4 Stunde auf und ab gefahren war. Das fand ich persönlich gar nicht abgefahren. Das Parkloch, das sich mir letztendlich dann doch auftat, war mehr als nur mini. Um da reinzukommen, musste ich alle meine Einparkkünste aufbringen, die ehrlichgesagt nicht unbedingt die Besten sind. Einparken ist einfach nicht so ganz mein Ding. Das Einparken stresst mich in der Regel immer ein wenig und nach der stressigen Anfahrt, war der Einparkstresslevel gleich doppelt hoch.
Aber gut, der Mensch wächst bekanntlich mit der Herausforderung.
Es war wirklich anstrengend und schwer für mich, die Parklücke kunstgerecht zu füllen. Unter den argwöhnischen Blicken anderer, mehr oder weniger skibegeistertet Menschen, reversierte ich her und hin und hin und her. Das tat ich gefühlte 1000 Mal. Noch bevor mein Gesicht auch nur einen einzigen Sonnenstrahl erhaschen konnte, glühte es schon gefährlich rot, so als hätte ich bereits einen gewaltigen Sonnenbrand. Aber diese Röte war mehr der Scham über mein Unvermögen mich ordentlich einzuparken geschuldet. Und wenn ich ganz ehrlich sein soll, war auch mein Ärger darüber, dass mich andere Menschen so komisch anschauten, als wäre ich von einem anderen Stern, ein wenig dafür verantwortlich, dass ich gar so rot angelaufen bin.
Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich es dann doch geschafft, mein Fahrzeug ordnungsgemäß eingeparkt zum Stillstand zu bringen. Hallelujah - Gott sei Dank !!! Ich war erleichtert - zumindest für einen kurzen Augenblick.
Jetzt wurde es aber höchste Zeit schnell in die Skischuh' zu schlüpfen, meine Ski-Brettln zu schultern und mir das kleine Rucksäckchen umzuhängen, in dem ich mir ein bisschen Proviant für zwischendurch und ein wenig Geld eingepackt hatte. Derart gut gerüstet und schwer beladen konnte ich nun endlich die vorerst letzte Etappe meiner Anreise zum Skivergnügen antreten. Das Endziel war nun die Liftstation; der Weg dort hin musste von mir per Pedes, also zu Fuß bewältigt werden.
Die Zeiger der Uhr waren inzwischen auf 10 Uhr 30 vorgerückt. Als ich beim Lift endlich schweißgebadet, keuchend und schnaufend von der Schlepperei meines schwergewichtigen Sportequipments, wieder einmal einigermaßen gestresst, endlich ankam, war es Punkt 11 Uhr. Etwas spät, denn die Ankunftszeit, die ich eigentlich geplant hatte, wäre zwischen 9 und 9 Uhr 30 angesiedelt gewesen. Aber was hilft es. Es war, wie es war und jetzt war ich ja endlich da. So weit, so gut.
Was mich dann doch sehr freute war die Tatsache, dass am Lift keine ewig langen Menschenschlangen darauf warteten, nach oben gebracht zu werden. Es dauerte nicht einmal 2 Minuten und schon saß ich gemütlich in einem der Liftsessel und schwebte in luftiger Höhe über die schneebedeckte Berglandschaft unter mir. Eine leichte Brise eines frischen Lüftchens wehte mir um die Nase, während die Sonne vom Himmel strahlte und mein gestresstes Gemüt ein wenig erwärmte. Zum ersten Mal an diesem Tag spürte ich so etwas wie den zarten Hauch eines glücklich machenden Freiheitsgefühls. Oh, wie war das schön!
Die Liftfahrt war entspannt und entspannend. Aber leider viel zu kurz, als dass ich mich vom Stress der Anreise hätte wirklich gut erholen können. Denn nach knapp 10 Minuten war ich dem Gipfel schon so nah, dass es auch schon wieder Zeit war, mich für den Liftausstieg bereit zu machen. Jetzt musste ich schnell den Bügel öffnen und meinen Allerwertesten ein kleines Stück näher an die Kante des Sesselliftsessels heranrücken. Kaum war das geschafft, hatten meine Skier auch schon Bodenkontakt und rutschten mit mir einen kleinen Hügel hinunter, der mich direkt an den Anfang einer Piste führte. Hier entstand dann auch das Foto, auf dem ich mich so glücklich lächelnd präsentiere und das den Eindruck erweckt, ich wäre völlig gechillt und entspannt. Aber der fotografierte Schein trügt. So wie der Schein im Leben ja öfter einmal trügerisch ist. Denn wenn ich bei der Wahrheit bleiben will, war ich auch in diesem Moment alles andere als wirklich relaxed und entspannt und auch nicht fröhlich, lustig oder gar glücklich. Schließlich war ich inzwischen seit 5 Uhr morgens, dh. seit mehr als 6 Stunden unterwegs und auf den Beinen. 6 Stunden, die summa summarum bei ehrlicher Betrachtung ziemlich stressig waren.
Das Foto war noch nicht einmal richtig im Kasten, da ahnte ich schon, dass mich auf der Piste gleich die nächste Enttäuschung erwarten würde. Und so war es dann auch, denn der g'führige Schnee war ganz anders beschaffen, als ich mir das gewünscht hätte.
Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen, weil es ja total logisch ist, dass im Frühling, wo die Mittagstemperaturen selbst in 2000 m Seehöhe die 0 Grad Grenze bei weitem überschreiten, auch der Schnee bald einmal ordentlich schlapp macht. Anstatt pulvrig leicht, war dieser dementsprechend patzig und nur schwer zu stemmen. Das machte das Wedeln ziemlich anstrengend. Bei so einer Schneekonsistenz ist das Skifahren nicht wirklich das Vergnügen pur. Zumindest für mich nicht. Es machte mir ehrlichgesagt nicht allzu viel Spaß. Aber nachdem ich doch relativ viel Geld für die Liftkarte hingeblättert hatte, nahm ich dann doch ein paar beschwerliche Abfahrten auf mich, bevor ich letztendlich w.o. gab und beschloss, das doch etwas fragwürdige Ski"Vergnügen" schon zu relativ früher Nachmittagsstunde wieder zu beenden. Den Heimweg antreten, wollte ich aber noch nicht. Dafür war es eindeutig viel zu früh.
Anstatt mich weiter wedelnd im Pistenschwung zu üben, beschloss ich also kurzerhand einen gekonnten Einkehrschwung hinzulegen. Gesagt, getan. Eine passende Hütte war rasch gefunden. Davor standen sogar ein paar Liegestühle, die zum gemütlichen Verweilen einluden. "Ein bisschen entspannt Sonne tanken, das tut dir jetzt nach all der Anstrengung sicher gut!" dachte ich mir, und holte mir noch schnell an der Selbstbedienungstheke ein alkoholfreies Bier (alkoholfrei deshalb, weil ich schließlich ja später mit dem Auto noch nach Hause fahren musste), bevor ich mich dann ein wenig erschöpft, aber doch spürbar glücklich darüber, dass ich nun endlich zum gemütlichen Teil des Tages überwechseln durfte, in einen freien Liegestuhl fallen ließ.
Leider währte mein Glück auch diesmal nur kurz, denn das Wetter am Berg ist oft recht launisch; und das nicht nur im April, der bekanntlich tut was er will. Auch in all den anderen Monaten des Jahres, die nicht April heißen, hat so ein Bergewetter oft einen sehr eigenwilligen Charakter. So geschah es, dass nachdem ich gerade mal 1/4 Stündchen genüsslich vor mich hingedöst hatte und mir die Sonne ins Gesicht scheinen ließ, plötzlich dunkle Wolken am Himmel aufzogen, die nichts Gutes erahnen ließen. Ein paar Leute, die um mich herum ebenfalls in einem Liegestuhl Platz genommen hatten, meinten zwar, die würden sich schnell wieder verziehen, denn das Wetter sei schließlich seit Tagen hier heroben ziemlich stabil. Doch die Prognosen hielten leider nicht, was sie versprachen.
Nachdem die Sonne, ihrer Aufgabe durch ihr Scheinen die Menschen zu ebener Erde fröhlich zu stimmen und glücklich zu machen, offensichtlich ziemlich überdrüssig, sich hinter eine dicken Wolkendecke versteckt hatte, wurde es sehr schnell ausgesprochen ungemütlich kalt. Nach einer Weile wurde uns allen, die wir noch hoffnungsfroh einer baldigen Wiederkehr der Sonne in unseren Liegestühlen entgegenfieberten, letztendlich klar, dass die Sonne für den Rest des Nachmittags wohl keine Ambitionen mehr hatte, noch einmal zu erscheinen.
Aufgrund des plötzlichen Kälteeinbruches leerten sich die Liegestühle nun ganz schnell. Ein paar Menschen zog es ins warme Innere der Hütte. Andere wiederum machten sich auf den Nachhauseweg.
Auch ich entschied mich dafür, den Heimweg anzutreten. Das war eine ausgesprochen kluge Entscheidung, denn so entkam ich dem Stau, der Sonntag Abend schon fast vorprogrammiert ist, weil sich für gewöhnlich zu diesem Zeitpunkt viele Wochenendausflügler, die ihre Freizeit entweder so wie ich am Berg oder sonst irgendwo am Land, bei irgendwelchen mehr oder weniger fragwürdigen Freizeitvergnügungen verbrachten, massenweise wieder in ihre städtische Homebase zurückbegeben müssen. Durch den frühzeitigen Abbruch meines Skitages und Aufbruches in Richtung Heimat, kam ich weitgehend staulos, noch bevor es stockdunkel wurde, wieder glücklich zu Hause an.
Hallelujah - was war das doch für ein Tag ?!
Einer, den ich so bald wie möglich noch einmal wiederholen mag?
Oder doch eher einer, der nicht unbedingt nach einer Wiederholung schreit?
Tagebucheintrag Ende
Mit diesen Fragestellungen endete vorerst mein Tagebucheintrag. Nachdem ich ziemlich müde war, beschloss ich, das Beantworten derselben auf den nächsten Tag zu verschieben. So geschah es dann auch.
Am nächsten Morgen habe ich mich dann frisch und munter an die Auswertung meiner Geschichte vom Vortag gemacht. Im nächsten Schritt des Reflexionsprozesses wurde von mir eine Zielerreichungsanalyse durchgeführt. Diese sollte mir Klarheit darüber verschaffen, ob ich mit meiner Skifahr-Action jene Ziele, die ich damit erreichen wollte, tatsächlich auch erreicht habe und es sich dementsprechend lohnen würde, bald wieder einmal einen solchen Ausflug zu unternehmen, der vor allem auch aus monetärer Sicht betrachtet, doch einigermaßen kostspielig ist.
Nachdem der Blogartikel schon etwas lang geraten ist, möchte ich dir die einzelnen Analyseschritte hier jetzt nicht näher erklären, sondern einfach nur das Endergebnis so kurz wie möglich präsentieren.
Die Quintessenz aus meiner Reflexionsarbeit war die folgende: Das Skifahren ist zwar irgendwo schon ganz ok, aber so wirklich "leiwand" wie man auf gut wienerisch sagt, ist es für mich persönlich eigentlich, bei ganz ehrlicher Betrachtung, definitiv nicht. Der sogenannte Pistenspaß ist für mich im Grunde genommen mehr Stress als echte Erholung und Entspannung pur. Ich fühlte mich weder wirklich frei, viel Spaß hatte ich ehrlichgesagt auch nicht dabei und von der Leichtigkeit des Seins, war, wenn überhaupt, auch nur ansatzweise und sehr kurzfristig etwas zu spüren. Der Preis, den ich für den ganzen Spaß, der mir eigentlich nur wenig Spaß machte, letztendlich zahlen musste, war rein rational rechnerisch gesehen, eindeutig etwas zu hoch.
Resümee aus der ganzen Geschichte:
Die Ziele, die ich mit meiner Aktion insgeheim verfolgte, wurden von mir definitiv nicht erreicht.
Mit dieser Erkenntnis kam ich am Ende zu der Weisheit letzten Schluss, dass ich das Skifahren wirklich nicht mehr haben muss, um meinem Leben einen gesunden frischen Schwung zu geben. Damit war mir nun auch endgültig klar, dass die Entscheidung im Hinblick darauf, das Skifahren für den Rest meines Lebens sein zu lassen, die ich eigentlich 10 Jahre zuvor schon getroffen hatte, durchaus gut und für mich persönlich auch die absolut Richtige war. Die Skipiste wird mich in Zukunft also mit Sicherheit nicht mehr sehen. So viel steht nun endgültig fest.
Ob du es glaubst oder nicht, aber dieses Reflexionsergebnis war für mich ganz und gar kein Beinbruch. Denn aufgrund meiner nun sehr klaren Erkenntnisse, dass das Skifahren nicht MEIN Weg zu einem guten Lebensgefühl, zu mehr Freiheit bzw. zur Leichtigkeit des Seins ist und diese Action vor allem auch meine Gesundheit nicht in dem Maße fördert, wie ich mir das eigentlich von meinen Aktivitäten und Handlungen wünsche, konnte ich mir überlegen, welche anderen Aktivitäten besser für mich geeignet sind, um meine durchaus legitimen und sinnvollen Ziele auch tatsächlich erreichen zu können.
Im Zuge dieser weiterführenden Überlegungen wurde bald auch klar, dass ich in den vergangenen Jahren bereits viele andere Wege für mich entdeckt habe und diese auch gegangen bin, die es mir ermöglichen, meine Zielen im Hinblick auf mehr Leichtigkeit, Freiheit und Freude im Leben tatsächlich gesund und sicher zu erreichen. Diese abschließende Erkenntnis gab mir ein gutes Gefühl und in diesem Wohlfühlzustand konnte ich meinen Reflexionsprozess zum Thema "Ich, Skifoan und die Pistengaudi!" mit gutem Gewissen dann endgültig abschließen.
Bevor ich den heutigen Blogbeitrag beende möchte ich abschließend zum Thema Selbstreflexion noch das Folgende ganz schnell loswerden:
Im Rahmen eines Selbstreflexionsprozesses gelangen wir zu Selbsterkenntnissen. Selbsterkenntnisse sind, wie der Name schon sagt, Erkenntnisse über uns selbst.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Selbsterkenntnisse zunächst einmal nur für uns selbst Gültigkeit haben. Es ist nicht zielführend zu denken, dass das was ich für mich erkannt habe auch für andere Menschen so ist bzw. zwangsläufig so sein muss. Geht man davon aus, dass andere etwas genauso sehen bzw. empfinden "müssen" wie wir selbst das tun, schafft man sich damit höchstwahrscheinlich nicht immer nur gute Freunde.
Würde ich zum Beispiel aufgrund meiner persönlichen Erkenntnisse in Bezug zum Skifahren die generelle Aussage treffen, dass Skifahren einfach nur stressig ist, so gut wie keinen Spaß macht und letztendlich sogar der Gesundheit schadet, würde das wahrscheinlich bei vielen anderen Menschen für ziemlichen Unmut sorgen, weil man das so generalisiert einfach nicht sagen kann.
Menschen sind unterschiedlich und nehmen bzw. empfinden die Dinge des Lebens dementsprechend für gewöhnlich auch immer ein wenig anders wahr, als wir selbst das möglicherweise tun. Ich kenne zB viele Leute, für die ist "Skifoan wirklich das leiwandste, was sie sich nur vorstellen können!" Das ist auch gut so und darf natürlich auch so sein und zwar ungeachtet dessen, dass das Skifahren wie ich im Zuge meiner persönlichen Selbstreflexion erkannt habe, für MICH persönlich definitiv nicht so leiwand und im Sinne MEINER individuellen, ganz persönlichen Freizeitgestaltung, auch im Hinblick auf MEINE Gesundheit, nicht wirklich zielführend ist.
Das gilt aber wie gesagt zunächst einmal rein nur für MICH SELBST und für sonst niemanden.
Als Coach gehört es unter anderem auch zu meinen Aufgaben meine Kunden bei ihren Selbstreflexionsprozessen zu begleiten. Dabei geht es natürlich in der Regel nicht ausschließlich darum herauszufinden, ob das Skifahren für einen meiner Kunden das leiwandste auf der Welt ist, was er sich nur vorstellen kann J. Die Geschichte über mein Skifahrerlebnis habe ich nur genutzt, um dir das Thema Selbstreflexion anhand eines einfachen Beispiels auf humorvolle Art und Weise näherzubringen.
Meine Kunden kommen mit unterschiedlichsten Themen zu mir. Überall dort, wo es darum geht, mehr Klarheit in eine berufliche oder private Angelegenheit zu bringen bzw. Lösungen für ein Problem zu finden, für das sich bislang keine nachhaltig zufriedenstellende Lösung aufgetan hat, usw. ist das Werkzeug der Reflexion ein gutes Mittel der Wahl, um wieder Bewegung in stagnierende Situationen zu bringen, die einem erfolgreichen und gesunden Vorankommen im Leben streckenweise mitunter ein bisschen im Wege stehen.
Meine eigenen Selbsterkenntnisse, die ich in Bezug zu vielen beruflichen und privaten Lebensthemen und natürlich auch zum aktuellen Weltgeschehen im Rahmen von unendlich vielen Selbstklärungsprozessen regelmäßig gewinne bzw. gewonnen habe, können mir dabei gute Dienste leisten. Allerdings nur insofern, dass ich sie meinen Kunden als Beispiel präsentiere, zu welchen Erkenntnissen man im Zuge eines Reflexionsprozesses gelangen kann und wie man mit diesen weiter verfahren sollte, damit sich aus diesen Erkenntnissen heraus in der Folge neue Möglichkeiten und Handlungsspielräume im Umgang mit einem Lebensthema, einer Herausforderung einem Problem, etc. eröffnen können. Eigene Erfahrungen weiterzugeben, gehört für meine Begriffe zu einem professionellen Coaching ein Stück weit unbedingt dazu. Deshalb stelle ich meine Selbsterfahrungen in dieser beispielhaften Form meinen Kunden sehr gerne als eine Art Orientierungshilfe zur Verfügung.
Unprofessionell wär es allerdings, würde ich jemanden mein Relfexionsergebnis als das einzig wahre verkaufen und meine Selbsterkenntnisse 1:1 auf einen anderen Menschen übertragen. Denn mein Ergebnis ist einzig und allein mein Ergebnis und das was ein anderer im Rahmen seiner Selbstreflexion herausfindet, ist das Ergebnis des Anderen. Dabei gibt es kein richtiges oder falsches, kein gutes oder schlechtes Ergebnis. Ein Ergebnis ist einfach ein Ergebnis. Es gilt das Motto:
Meins ist meins und Deins ist deins!
Jedes Ergebnis, sowohl das Meine, wie auch das Deine,
hat eine Existenzberechtigung, eine Funktion, einen Nutzen und auch einen gewinnbringenden Wert.
Auch wenn Funktion, Nutzen und der gewinnbringende Wert eines Reflexionsresultates, sich auf den ersten Blick nicht immer gleich offenbaren, so sind sie doch immer vorhanden und können, wenn man ein Ergebnis einer professionellen Analyse unterzieht, auch sichtbar gemacht werden.
Nun bin ich aber wirklich am Ende des heutigen Blogartikels angelangt.
Eines will ich dir aber trotzdem hier noch ganz schnell mitteilen:
Solltest du das Werkzeug der Selbstreflexion im Selbsttest näher kennenlernen wollen, weil du in eine berufliche und/oder private Angelegenheit schon länger ein wenig mehr Klarheit bringen willst und du dir bei den ersten Schritten auf deinem Weg zu spannenden Selbsterkenntnissen eine professionelle Begleitung wünscht, dann darfst du dich gerne bei mir melden.
